Überblick
Auf seinem Höhepunkt war Iwami Ginzan eine der ergiebigsten Silberminen der Welt. Mit einer jährlichen Produktion von 38 Tonnen Silber trug sie etwa ein Drittel der weltweiten Produktion bei.
Das Silber aus der Mine, bekannt als „Soma-Silber“, war von außergewöhnlich hoher Qualität, und die Kontrolle über die Mine wurde von lokalen Clans erbittert bekämpft, bis sie im frühen 17. Jahrhundert vom Tokugawa-Shogunat übernommen wurde. Seither wurde sie direkt von der Tokugawa-Regierung kontrolliert, und es wurden mehrere Burgen, Wachtposten und Zäune errichtet, um die Region zu sichern.
Heute sind die meisten Gebäude des Bergbaugebiets Ruinen, aber einige Attraktionen sind erhalten geblieben. Die wichtigste ist der Ryugenji Mabu Stollen (龍源寺間歩), ein 273 Meter langer Tunnel und der einzige von über 600 Stollen, der frei besichtigt werden kann. Ebenfalls in der Gegend befinden sich die Shimizudani Raffinerieruinen sowie verschiedene Tempel und Schreine.
In der Nähe des Ryugenji Mabu Stollens führen zwei Wanderwege zu Burgruinen und nahegelegenen Hafenstädten. Der Weg nach Yunotsu und Okidomari ist etwa 12 Kilometer lang, der Weg nach Tomogaura etwa 7 Kilometer.
Das Bergbaugebiet ist ein 30-45-minütiger Spaziergang vom Busbahnhof Omori ins Tal hinein, auf einem einfachen und angenehmen Wanderweg (etwa zwei Kilometer einfach). Alternativ kann man den Ginzan Cart, einen Golfwagen-Service, zwischen Omori Town und dem Ryugenji Mabu Stollen nutzen. Die einfache Fahrt dauert etwa 25 Minuten und kostet 400-500 Yen. Die Wagen fahren alle 30 Minuten, außer mittwochs.
Anreise und Fortbewegung in Iwami Ginzan
Besucherinformationen
Praktische Details, die vor der Planung dieses Stopps geprüft werden sollten.
- Öffnungszeiten
- 9:00 bis 17:00 Uhr (bis 16:00 Uhr von Dezember bis Februar)
- Geschlossen
- 1. Januar
- Eintritt
- 500 Yen (~€3)
- Englischer Name
- Originalname
- Silver Mine
Informationen vor dem Besuch prüfen. Die Währungsumrechnung ist nur ein Richtwert und kann sich ändern.